16th
Nun schläfet man
1.) Nun schläfet man,
Und wer nicht schlafen kann,
Der bete mit mir an
Den großen Namen,
Dem Tag und Nacht
Wird von der Himmelswacht
Preis, Lob und Ehr gebracht:
O, Jesu, Amen.
2.) Weg, Phantasie!
Mein Herr und Gott ist hie:
Du schläfst, mein Wächter nie,
Dir will ich wachen.
Ich liebe dich,
Ich geb zum Opfer mich
Und lasse ewiglich
Dich mit mir machen.
3.) Es leuchte dir
Der Himmelslichter Zier.
Ich sei dein Sternlein hier
Und dort zu funkeln.
Nun kehr ich ein.
Herr, rede du allein
Beim tiefsten Stillesein
Zu mir im Dunkeln.
Philipp Friedrich Hiller
Dieses Lied fällt mir in den letzten Nächten immer wieder ein, denn meine alten Bekannten, die Schlafstörungen, sind gerade wieder zu Besuch…
Vorteil: Viel mehr Zeit um Hausaufgaben zu machen, Karten zu schreiben, aufzuräumen…
Nachteile: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, allgemeine Gnatschigkeit, unter der dann meine Kommilitonen zu leiden haben (Sorry, Freunde).
Das Semester ist schon wieder einige Wochen alt und ich blicke dankbar zurück:
Die Altlasten aus den anderen Semestern sind von meiner Seite aus bearbeitet (2 Klausuren und 2 Seminararbeiten)
- jetzt liegt’s an den Dozenten, wann sie zum Korrigieren kommen…
Ich hab ein Bachelorarbeitsthema („Die Überwindung der Klage in Psalm 77“) und einen sehr tollen Betreuer, vom dem ich schon einige hilfreiche Tipps bekam und die Arbeit macht wirklich Spaß.
Ich hab einige gute Freunde und eine wunderbare Familie, was besonders in schweren Zeiten wirklich, wirklich toll ist. Danke euch allen.
Das Semester wird wiederum nicht langweilig: Bachelorarbeit, 2 weitere Seminararbeiten und 2 Prüfungen, Exkursionen und Zukunftsüberlegungen… Der ganz normale Alltagsstress eben.
Danke für alle Unterstützung durch Gebet oder Anrufe / Karten / Mails etc.
Liebe Grüße und lasst mal von euch hören, wie’s euch geht,
eure Tine