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Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl.

Hebräer 13,16

hae tinae (eigentlich Christine Hildebrandt) kann mit diesem Namen beweisen, dass sie mal Neutestamentliches Griechisch gelernt hat. Dies geschah im Rahmen ihrer Ausbildung an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg, die voraussichtlich noch bis 2011 andauern wird.

Reaktionen, Fragen, Kontakt: hae.tinae[at]gmail.com.

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Jan.
7th
Mi.
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800 Jahre hl. Elisabeth von Thüringen

Patronin des Bistums Erfurt
Von der Liebe bewegt
Ein Bistum feiert seine Patronin

So heißt ein Bildband, der 2007 erschienen ist und den ich aus den Weihnachtsferien mitgebracht habe.
Ich fand ihn im Ursulinenkloster in Erfurt, wo ich die Tage um Silvester damit verbachte, viel zu beten und die Gemeinschaft und Liebe, die in diesem Kloster wohnen, zu genießen.

Ich habe gerade zum ersten Mal hinein gesehen und bin unglaublich berührt.
Deshalb möchte ich euch gerne an einzelnen Stücken teilhaben lassen.
Das ganze Buch ist toll und man kann es sich gerne bei mir leihen.
Es ist auch rasch zu lesen, denn ein großer Teil der Seite besteht immer aus Bildern. ^_^
Das geht also auch, wenn man Prüfungsstress hat, denn Stille Zeit muss man ja eh machen… ;)

S. 14:

Im Vorfeld des Elisabethjahres gingen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Gemeinden und Caritas zu Menschen in Not. Die Frage, die sie stellen sollten, hieß: Welche Werke der Barmherzigkeit sind heute wichtig?

So entstanden sieben Werke der Barmherzigkeit für Thüringen heute:

Du gehörst dazu!
Menschen, die am Rand stehen einbeziehen – Behinderte, sozial Schwächere, Ausländer…

Ich höre dir zu!

Zeit und persönliches Interesse für die aufbringen, denen keiner zuhört, an deren Leben niemand Anteil nimmt.

Ich rede gut über dich!
Denen Ansehen geben, die übersehen, abgeschrieben oder verurteilt werden.

Ich gehe ein Stück mit dir!
Orientierungslosen Rat und Hilfe anbieten, einen schweren Weg mitgehen.

Ich teile mit dir!
Jene nicht leer ausgehen lassen, denen das Nötigste zum Leben fehlt.

Ich besuche dich!
Einsame, Fallengelassene, die „Fortschrittsverlierer“ aufsuchen.

Ich bete für dich!
Auf Gott aufmerksam machen, für Lebende und Verstorbene beten.

Hachja, uns Lisbetsche… ^_^

Mir fällt grade auf, dass der Ausdruck „Da können wir uns alle mal ne Scheibe von abschneiden“ vielleicht noch aus der Zeit der mittelalterlichen Heiligenverehrung kommt… Von unserer auch in Marburg berühmten Elisabeth von Thüringen haben sich so einige Leute im realen und geistlichen Sinn Scheiben abgeschnitten…
Bisschen bärstig ist das schon…

Aber auf der anderen Seite ist es uns fundamentalistischen bibeltreuen Taborianern auch nicht recht, wenn unserer anderer berühmter Marburger Theologe Rudolf Bultmann alles nur geistlich deutet und überhaupt nicht mehr auf den Realsinn der Wunderberichte eingeht…

Tjaja…

Wie mer’s macht, macht mer’s verkehrt. Und hätt mer’s gleich falsch gemacht, wär’s auch nicht richtig gewesen…

Der letzte Abschnitt beweist, dass ich ruhigen Gewissens Mitglied der Studi-VZ-Gruppe „Ich beende Sätze gerne mit …“ werden könnte, wenn nicht das totalitäre Studi-VZ-Regime mir und allen Teilnehmern verbieten würde, in mehr als 100 Gruppen einzutreten.
Wie gemein!
Haben die etwa nicht Galater 5,1 gelesen?

Soviel vielleicht mal an der Stelle, sonst hör ich wieder nicht auf…

Viel Segen wünscht

hae tinae